Update Betrugswarnung: Wir führen nach wie vor KEINE Sammlungen an der Haustür oder in Geschäften durch!!! Der seit geraumer Zeit im Raum Kassel aufgetretene Betrüger, der in unserem Namen Geld sammelte, wurde inzwischen identifiziert und angezeigt.

Zuhause gesucht!

Bitte bedenken Sie, dass wir ehrenamtlich tätig sind und die Tierschutzarbeit nach der Arbeit in der uns verbleibenden Freizeit ausführen! Wir bitten Sie daher um Verständnis, dass wir nur begrenzt erreichbar sind und keine festen Bürozeiten haben! Wenn Sie uns nicht erreichen, senden Sie uns Ihre Anfrage einfach per Mail und fügen Sie Ihre FESTNETZnummer bei, dann rufen wir zurück (Rückrufe auf eine Handynummer sind uns leider nicht möglich, da wir bemüht sind, unsere Spendengelder für die Versorgung der Tiere einzusetzen und die Verwaltungskosten so gering wie möglich zu halten).

Heidi, weiblich (Freilauf benötigt)

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Heidi (geb. 05/2011) verlor ihr junges Frauchen bereits im Januar 2017 durch dessen Tod. Seitdem lebte sie im direkten Umfeld ihres ehemaligen Zuhauses auf der Straße, wurde zwar von verschiedenen Nachbarn mit Futter versorgt, aber eine Tür öffnete sich leider nicht für diese bezaubernde, so menschenbezogene und nach Liebe sowie Aufmerksamkeit lechzende Samtpfote. Obwohl man Heidi in der Nachbarschaft kannte, fühlte sich niemand verantwortlich, ihr entweder ein neues Dach über dem Kopf zu schenken oder dafür zu sorgen, dass sie von anderswo Hilfe bekam. Bis Heidi sich laut maunzend und Zuwendung erbettelnd an ihre Fersen einer Dame heftete, die zu Besuch bei einer Anwohnerin war. Die Dame erfuhr von Heidis Schicksal und kontaktierte uns sogleich. Kaum hatten wir vor einem der Häuser geparkt, vor dem Heidi sich überwiegend aufhalten sollte, kam sie sofort laut mauzend auf uns zugelaufen, warf sich auf den Rücken und ließ sich das Bäuchlein kraulen, konnte vom Köpfchen geben gar nicht genug bekommen. Sie ließ sich ohne Probleme in die mitgebrachte Transportbox setzen, um zunächst einmal dem Tierarzt vorgestellt, gründlich untersucht und gegen ihre Parasiten behandelt zu werden.

Aufgrund des von Heidi gezeigten lieben, sanften und aufgeschlossenen Wesens brachten wir sie in einer Pflegestelle mit zwei Kindern unter. Wie erwartet, erkundete sie unverzüglich mit hoch erhobenem Schwänzchen das Haus, zeigte keine Berührungsängste, ließ sich sofort streicheln und bekuscheln, vertilgte unverzüglich das ihr angebotene Futter und benutzte brav die Katzentoilette. Leider hat sich aber nach einigen Tagen gezeigt, dass Heidi vor dem 1,5-jährigen Kleinkind, das altersgemäß sehr quirlig und laut ist, Angst hat und sich verkriecht, sobald das Kleine munter ist. Ansonsten nutzt sie jede Minute, bei der Pflegemama und der 8-jährigen, verständigen Tochter zu sein, auf dem Schoß zu liegen, zu schnurren, vor Wonne zu treteln und zu spielen.

Wir suchen daher ein Zuhause OHNE Kleinkinder, in dem es etwas ruhiger zugeht. Ältere, nicht so turbulente und bereits verständige Kinder sind dagegen überhaupt kein Problem für Heidi! Sie möchte mittendrin sein dürfen, ist dankbar für mehrere liebkosende Hände, benötigt viel Liebe und Zuwendung und sollte nicht den ganzen Tag alleine sein. Und natürlich muss ihr zwingend später wieder Freilauf in verkehrsarmer Lage gewährt werden können. Inwieweit Heidi mit Artgenossen kompatibel ist, können wir nicht beurteilen. Da sie aber sehr menschenbezogen ist und möglicherweise ein Problem damit haben könnte, ihre Menschen "teilen" zu müssen, möchten wir das Risiko einer Vergesellschaftung nicht eingehen. Wenn es dann nämlich nicht klappen sollte, würde sie erneut umziehen müssen und diesen weiteren Stress möchten wir ihr gern ersparen – sie hat genug hinter sich. Daher bevorzugen wir einen Einzelplatz mit Freilauf für sie.

Heidi zieht kastriert, parasitenfrei, gechipt und ohne Befund auf FIV/FeLV getestet in ihr neues Zuhause. Eine durchgeführte Blutuntersuchung (großes Screening mit Blutbild)  zeigte keinerlei Auffälligkeiten. Sollte sich ein passender Endplatz finden, bevor die Impfroutine abgeschlossen ist, kann diese durchaus auch im neuen Zuhause durchgeführt/weitergeführt werden.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Lady, weiblich (benötigt Freilauf)

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Lady, geb. zwischen 2004 und 2006, lief ihrem im Oktober 2018 verstorbenem Herrchen im Alter von ca. einem Jahr mit 3 Kitten zu. Wann genau das war, erinnern sich die Hinterbliebenen leider nicht genau. Sie wurde zwar nach der Aufzucht der Kleinen kastriert, verbrachte jedoch die erste Zeit komplett draußen, da die bereits im Haus lebende Katze sie nicht akzeptierte. Als die vorhandenen Katze dann einige Monate später verstarb, übernahm Lady ihren Platz im Haus und ging weiterhin in den gewohnten Freilauf. Im Sommer ist sie gern draußen, im Winter geht sie nur wenigen Minuten nach draußen. Fremden gegenüber ist Lady erstmal scheu, aber zu ihrer Bezgusperson baut sie eine starke Bindung auf und folgt fast wie ein Hund.

Lady ist kastriert und nach Angaben der Kontaktperson gesund. Vor der Vermittlung wird sie auf jeden Fall noch auf FIV und FeLV getestet, entwurmt und gechipt.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder vermittlung@cat-care.

Denilo, männlich (Freilauf benötigt)

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(weitere Fotos: siehe Facebook-Fotoalbum)

Denilo (geb. ca. 03/2018) lief Anfang November einer unserer Pflegestellen zu. Wir überprüften ihn auf eine Kennzeichnung, wurden aber leider nicht fündig. Unsere Nachforschungen in der Umgebung ergaben, dass Denilo zusammen mit einer weiteren Katze vom Besitzer ausgesetzt wurde, als dieser verzog. Angeblich seien die Tiere unsauber gewesen, was sich aber in unserer Pflegestelle keinesfalls bestätigte! Denilo ist absolut stubenrein! Die andere Katze wurde zum Zeitpunkt unserer Recherchen von den Anwohnern bereits nicht mehr gesichtet bzw. meinte jemand, dass das andere Tier in der Nachbarschaft aufgenommen worden sei. Somit ließen wir Denilo zunächst einmal kastrieren, auf FIV und FeLV testen, kennzeichnen und gegen Parasiten behandeln.

In der Pflegestelle zeigt sich Denilo als extrem aufgeschlossen, verschmust und verspielt. Demzufolge suchen wir ein Zuhause für ihn, in welchem er stets am Familienleben teilhaben darf. Ob er mit anderen Katzen verträglich ist, wissen wir nicht, da er in der Pflegestelle zunächst separiert werden muss und die beiden anderen vorhandenen Pfleglinge vor Ablauf von Denilos Quarantäne bereits ausgezogen sein werden.

Selbstverständlich muss ihm nach der Eingewöhnungszeit im neuen Heim wieder die Möglichkeit des Freilaufs geboten werden, daher suchen wir ein Zuhause in verkehrsarmer, grüner Umgebung.

Die Impfroutine startet am 5. Dezember, könnte aber selbstverständlich auch im neuen Zuhause forgesetzt werden, falls sich vor Abschluss ein guter Platz für ihn findet.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Caveo, männlich (Freilauf benötigt)

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(weitere Fotos: siehe Facebook-Fotoalbum, Facebook-Video)

Caveo, unser Fundkater aus Westuffeln, sucht nach erfolgloser Halterermittlung nach einem neuem Zuhause im Großraum Kassel. Und zwar in grüner, verkehrsarmer Umgebung, damit er nach der Eingewöhnungszeit wieder den Freilauf genießen darf.

Caveo ist kastriert, gechipt, ohne Befund auf FIV/FeLV getestet, gegen Parasiten behandelt und komplett tierärztlich durchgecheckt worden, inklusive einer umfassenden Blutuntersuchung, und zieht gegen Katzenschnupfen, Katzenseuche und Leukose geimpft ins neue Heim.

Sein Alter wurde auf mindestens 8 Jahre geschätzt, da ihm schon einige Zähne fehlen. Das stört ihn aber überhaupt nicht. Futtern ist seine Leidenschaft!

Caveo war Anfang April in Westuffeln aufgetaucht, durchwühlte dort die gelben Säcke nach Nahrung und machte lautstark auf seinen Hunger aufmerksam. Anfang Juni wurde er uns gemeldet und in eine Notpflegestelle aufgenommen. Dort forderte er mit Köpfchengeben gleich seine Streicheleinheiten ein, um im nächsten Moment, irritiert von seiner eigenen Couraget, nach der Hand zu schlagen und/oder zu schnappen. Was hat er wohl erlebt, dass er derart verunsichert war? Inzwischen vertraut er seiner Pflegemama schon so, dass dieses plötzliche Schlagen/Schnappen nur noch sehr selten vorkommt und auch nicht mehr heftig ausfällt.

Trotz seines Alters ist er zu Spielchen aufgelegt und jagt manchmal wie ein Kitten seinen eigenen Schwanz. Ansonsten liegt er gern am offenen, abgesicherten Fenster und beobachtet das Treiben draußen.

Caveo würde gerne viel mehr am Alltagsleben teilhaben, als es zur Zeit in seiner Notpflegestelle möglich ist. Er hat dort nur ein Zimmer zur Verfügung und kann nur im Wechsel mit einem anderen (leider nicht verträglichem) Pflegetier Flur und Küche mitbenutzen.

Daher sucht er DRINGEND nach einem neuen Zuhause! Da ältere und noch dazu schwarze Tiere es erfahrungsgemäß mit der Vermittlung sehr schwer haben, würden wir uns auch freuen, wenn sich jemand als Pflegestelle für die Dauer der Vermittlung anbietet.

Wegen seiner gelegentlich noch auftretenden Stimmungsschwankungen beim Körperkontakt ist er für Familien mit kleinen Kindern NICHT geeignet. Jeder andere wird in Caveo einen treuen Freund finden!

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Ajula & Anisa, weiblich (Freilauf benötigt)

 
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(weitere Fotos: siehe Facebook-Fotoalbum)

Unsere schwarze Schönheit Anandi (afrik. „Glück“, bereits vermittelt) und ihre beiden Töchter Ajula (indisch „Schönheit“) und Anisa (afrik. „Prinzessin“) kamen im Dezember 2017 von der Straße in unsere Obhut, nachdem die herrenlose kleine Familie längere Zeit auf der Terrasse einer Anwohnerin um Futter bettelte und einen warmen Unterschlupf suchte. Die Dame fütterte die Tiere und stellte ihnen eine warm isolierte Hütte mit Stroh zur Verfügung, die die drei Fellnasen dankbar annahmen. Und just als sie uns um Hilfe bat, marschierten die drei freiwillig in ihre Wohnung und genossen stundenweise die warmen Kuscheldecken auf dem Sofa, ließen sich jedoch nicht anfassen, sondern suchten bei Annäherung sofort das Weite nach draußen. Dennoch waren wir aufgrund ihres Verhaltens davon überzeugt, dass sie sich mit Geduld und Einfühlungsvermögen zu vertrauensvollen Samtpfötchen entwickeln würden. Wir fingen alle drei mit einer Lebendfalle ein und brachten sie nach dem obligatorischen Tierarztbesuch in einer Pflegestelle unter.

Die Zuckerschnuten Ajula & Anisa sind Mitte September 2017 geboren und einfach zwei verspielte Katzenmädchen, die sehr aneinander hängen und gern gemeinsam ein neues Heim finden möchten. Zwar ist ihnen die menschliche Hand noch nicht so ganz geheuer, aber sie lassen sich streicheln und ohne Gegenwehr auf den Arm nehmen - wenngleich sie dabei noch etwas erstarren. Wenn sie vom Herumtoben müde sind, liegen sie sehr gerne und entspannt beim Pflegepapa im Bett oder kuscheln sich eng an ihre Mama. Auch Ajula und Anisa benötigen geduldige Menschen, die sich nicht von ihrer noch vorhandenen Scheu abschrecken lassen, sondern ihnen mit Liebe und Geduld zeigen, wie schön die menschliche Zuneigung ist.

Wir machen immer und immer wieder die schöne Erfahrung, dass so viele Samtpfötchen, die anfangs scheu, ängstlich, verunsichert oder traumatisiert waren, nach kurzer Zeit in einem liebevollen und verständigen Zuhause alle Ängste und Zurückhaltung ablegen und sich zu aufgeschlossenen, anhänglichen, überaus schmusigen Fellnasen entwickeln, die ihren Familien so viel Freude bereiten und ihr Leben bereichern.

Für die beiden Katzenmädels suchen wir ein Zuhause in verkehrsruhiger Lage, in der ihnen nach entsprechender Eingewöhnungszeit wieder Freigang gewährt werden kann. Einen turbulenten Haushalt mit kleinen Kindern halten wir für keines der Tiere geeignet.

Sie sind selbstverständlich kastriert, parasitenfrei, gechipt und tätowiert, ohne Befund auf FIV/FeLV getestet, sowie gegen Schnupfen, Seuche und Leukose geimpft.

Interessenten aus dem Raum Kassel lesen sich bitte zunächst unsere Vorabinformationen zum Vermittlungsablauf (Bedingungen, Vorge-hensweise, Schutzvertrag & Schutzgebühr) durch und wenden sich bei weiterem Interesse an unsere Vermittlungshotline: 0173-4417147 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Muckel, männlich (benötigt Freilauf)

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(weitere Fotos: siehe Facebook-Fotoalbum)

Muckel lebte mindestens zwei Jahre unversorgt am Rande einer Schrebergartensiedlung. Er hatte starken Schnupfen, viele kahle Stellen am ganzen Körper, starke Verfärbungen im Fell, und er schien sich nicht gut zu pflegen. Eine Dame erbarmte sich seiner, weil er krank und hilfsbedürftig aussah. Sie bat ihm Futter an, welches er auch sofort dankbar annahm. Nur anfassen ließ er sich zunächst nicht, auch wenn er nach einigen Wochen der Dame nicht mehr von der Seite wich, wenn sie im Garten war. Da er weiterhin krank aussah und seine Augen inzwischen stark gerötet waren, nahm die Dame Kontakt mit uns auf und wir beschlossen, ihn einzufangen und einem Tierarzt vorzustellen. Die dazu notwendige Narkose nutzen wir selbstverständlich gleich zur Kastration und zu einer umfangreichen Blutuntersuchung, denn wir rechneten aufgrund seines schlechten Allgemeinzustandes mit dem Schlimmsten. Zum Glück waren die Organwerte alle in Ordnung, und er wurde auch wider Erwarten negativ auf Katzenaids (FIV) und Katzenleukose (FeLV) getestet, jedoch ergab der Augenabstrich eine massive Infektion mit Chlamydien. Die Tatsache, dass die Infektion über viele Monate unbehandelt geblieben war, hatte Muckel stark geschwächt, da aber die Chance auf eine Gesundung bestand, erklärte sich eine ehrenamtliche Helferin bereit, ihn für einige Wochen in ihrem Bad in Quarantäne unterzubringen, wo er regelmäßig seine Medikamente bekommen konnte – eine Notwendigkeit, die leider in dem Schrebergarten nicht gewährleistet werden konnte. Da er außerdem einen starken Befall mit Sarkoptes-Milben hatte, war die Unterbringung in einer sauberen Umgebung auch medizinisch und logistisch die einzig sinnvolle Möglichkeit, ihm die Chance auf ein gesundes Leben zu ermöglichen. Da er im Schrebergarten schon recht gut Kontakt mit zwei Schrebergärtnern aufgenommen hatte, ihnen um die Beine ging und sich von ihnen auch vorsichtig anfassen ließ, hatten wir außerdem die berechtigte Hoffnung, dass er vielleicht vermittelbar war.

Leider kam es anders. Es wurden schwere Wochen für Muckel und auch für die Pflegerin, denn Muckel wollte partout keinen Kontakt, ließ sich die vielen Wochen über nie anfassen, sondern reagierte auf Annäherungsversuche mit Frauchen, Knurren und Rückzug. Trotzdem gelang es der Pflegerin, ihm regelmäßig sein Antibiotikum zu geben und seine Augentropfen reinzuträufeln.

Als er nach abgeschlossener Behandlung Wochen später wieder in den Schrebergarten kam, schloss er sich nach nur einem Tag sofort wieder seiner Betreuerin an und wandelte sich nach wenigen Tagen zum absoluten Schmusekater, der gar nicht mehr von ihrem Schoß zu kriegen war. Auch zwei weitere Schrebergärter können ihn inzwischen streicheln. Durch die Fortsetzung der Milbenbehandlung, der fortgesetzten hochwertigen Ernährung und die tägliche Gabe von Hanföl hat sich inzwischen auch sein Allgemeinzustand deutlich verbessert: seine Wunden sind abgeheilt, die Haut nicht mehr gerötet, das Fell ist an den betroffenen Stellen nachgewachsen, die Augen sind nicht mehr gerötet oder verkrustet und sein Chlamydien-bedingter Schnupfen hat sich so gut gebessert, dass er entweder gar nicht oder nur noch sporadisch, z.B. bei Wetterwechsel niest.

Die Betreuerin versorgt Muckel nun täglich im Schrebergarten und schmust mit ihm, und für den Winter hat er eine warme Styrokiste mit Stroh. Leider wird diese „Idylle" dadurch getrübt, dass er fast wöchentlich von einem aggressiven Revierkater Verletzungen zugefügt bekommt, und zudem muss die Betreuerin den Garten krankheitsbedingt zum Ende der nächsten Gartensaison aufgeben. Schon jetzt ist sie körperlich eingeschränkt, aber außer ihr gibt es niemanden, der bis in den späten Herbst hinein auf dem Gartengelände ist, geschweige denn sich bereit erklärt, Muckel auch im Winter täglich zu versorgen.

Wir suchen deshalb perspektivisch ein neues Zuhause für Muckel, der inzwischen auch Besuchern viel offener gegenübersteht, und den man auch als Fremder inzwischen schon vorsichtig anfassen kann, wenn er einen ein paar Mal gesehen hat. Er ist ein sehr anhänglicher und verschmuster Kerl, der sehr darunter leidet, dass seine Bezugsperson nicht häufiger bei ihm sein kann! Er wird sich langfristig auch gut in einem neuen Zuhause einleben, wenn man ihm eine lange Eingewöhnungszeit und viel Freiraum gibt, der es ihm ermöglichst, sich in seinem eigenen Tempo den Menschen anzuschließen. Vor einer Vermittlung müssten die neuen Dosenöffner zwingend mit ihm im Schrebergarten Kontakt aufgenommen haben, damit er sie schon positiv einordnen kann, bevor er ins neue Zuhause einzieht. Andernfalls ist es gut möglich, dass er wieder in eine Abwehrhaltung verfällt und  - wie seinerzeit in der Pflegestelle – niemanden an sich ran lässt.

In seinem zukünftigen Zuhause sollte man im Umgang mit scheuen oder verwilderten Katzen Erfahrung haben, da Muckel nach einer Eingewöhnungszeit zwar mit Sicherheit ein Schmusekater wird, aber weiterhin Besonderheiten im Umgang zeigen wird (wie z.B. vermutlich eine starke Schreckhaftigkeit und Skepsis allem Fremden gegenüber) und aufgrund seiner  hochgradigen Aggressivität beim Tierarztbesuch vermutlich auf längere Sicht nicht ohne Narkose behandelbar ist.

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Isa & Imani, weiblich (vorzugsweise Freilauf)

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(weitere Fotos: siehe Facebook-Fotoalbum, Facebook-Video1, Facebook-Video2)

Isa & Imani (geb. 3.4.17) wurden bei einem mittellosen Herrn geboren, der zu seinem unkastrierten Kater eine unkastrierte Kätzin von einem Verwandten aufgenommen hatte. Als die vier Kleinen dann auf der Welt waren, erfuhr sein Betreuer von uns und bat um Unterstützung bei der Kastration der Tiere. Den Kater ließen wir sofort kastrieren, die Mutterkatze folgte sofort, als die Kleinen selbständig Nahrung aufnehmen konnten, und im passenden Alter wurden dann auch 4 Jungitere kastriert, ohne Befund auf FIV (Aids) und FeLV (Leukose) getestet, gechipt, tätowiert, gegen Parasiten behandelt und geimpft, so dass sie mit Spannung ihrem neuen Zuhause entgegensehen konnten.

Die beiden Katerchen wurde bereits zu einer Artgenossin hinzu in Freilaufhaltung vermittelt, und wir hoffen, dass sich auch für die beiden Mädels bald ein so schönes Endzuhause finden lässt. Besonders schön wäre es, wenn sie gemeinsam vermittelt werden könnten. Sie sind zwar in der Wohnung geboren und waren noch nie im Freilauf, so dass rein theoretisch auch eine Wohnungshaltung in Frage kommen würde, aber aufgrund ihres quirligen Temperamentes gehen wir davon aus, dass eine Freilaufhaltung in verkehrsruhiger, grüner Lage besser für sie geeignet wäre, um ihre Energie auszulegen und ein ausgeglichenes Leben zu führen. Im Falle einer reinen Haushaltung müsste es eine sehr große Wohnung sein (mind. 100 qm)!

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